Ferienstau nervt und ist vor allem für junge Familien eine echte Herausforderung. Mit folgenden Tipps können Sie verstopfte Autobahnen vermeiden und Wartezeiten verkürzen.
Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, Schulferien verstopfen regelmäßig die Autobahnen – seien es die Ostern-, Sommer- oder die Weihnachtsferien. Denn das ist schließlich die Zeit, in der Familien in den Urlaub fahren können. Beliebte Ferienregionen sind die Küsten im Norden und die Berge im Süden. Doch wie können Sie dem ungeliebten Ferienstau entgehen und wie beschäftigen Sie nur Ihre Kinder, wenn Sie doch auf einer voll gestopften Autobahn feststecken?
Ferienstau vermeiden: Nachts fahren, Alternivrouten vorbereiten
Verschiedene Verkehrsclubs (z.B. ADAC) empfehlen, die Urlaubsreise mit dem Auto lieber erst nach Mitternacht zu starten als schon in den späten Abendstunden. Gerade im Sommer fährt man dann in den Tag hinein, was für den Körper nicht so anstrengend ist und man nicht so schnell so müde wird.
Vor der Reise sollten Sie nicht nur eine Route auf der Autobahn heraussuchen, sondern auch eine Alternativstrecke, falls eine Baustelle oder ein Unfall die Fahrt behindert und Sie so auf eine Bundesstraße ausweichen können. Denn nur, wer einen Stau von vornherein vermeidet, kann sprit-sparend fahren.
Wichtig ist auch, dass Sie während Ihrer Fahrt die Staumeldungen im Radio verfolgen. Außerdem sollten Sie ein Navigationsgerät oder wenigstens eine Verkehrskarte mitführen.
Ferienstau – Kinder beschäftigen
„Wie lange brauchen wir noch?“ oder „Wann sie wir denn endlich da?“ sind Fragen, die Kinder während einer langen Autofahrt und im Stau gern stellen und Ihre Eltern damit eventuell auf die Palme bringen können, da die Situation für beide Seiten ziemlich anstrengend ist.
Damit der Ferienbeginn nicht durch einen Stau getrübt wird, empfehle ich Ihnen einige Vorbereitungen zu treffen, um Ihren Kindern die Wartezeit im Stau zu vertreiben und sie ausreichend zu beschäftigen. Malzeug oder Hörspiele können die Kinder nur kurzfristig unterhalten. Weiterhin können Sie kleine Reisespiele mit Ihren Sprösslingen spielen:
- Ich sehe was, was du nicht siehst!
- Aus Autokennzeichen einen Satz bilden. Zum Beispiel: HH – MT: Holger hat meine Tasse.
- Wer bin ich?
- Stadt-Land-Fluss
- Wortschlange: Aus dem letzten Teil eines zusammengesetzten Wortes muss ein neues Wort gebildet werden. Zum Beispiel: Apfelbaum, Baumstamm, Stammbuch, Buchmesse usw.
Pausen machen und sich bewegen
Wichtig ist auch, dass Sie viele Pausen einbauen, damit Sie und Ihre Kinder sich die Füße vertreten können. Denken Sie außerdem an ausreichend Verpflegung.
Sollten Sie dann doch einmal um einen Stau nicht herum kommen, bewahren Sie die Ruhe. Ändern können Sie nun eh nicht mehr an der Situation. Wenn Sie in Stau-gefährdeten Gebieten unterwegs sind, vergessen Sie nicht, vorher stets ausreichend zu tanken!
